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Maximilian Graf von Hatzfeldt
Brookkehre 21
21029 Hamburg
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Therapie:
Montag bis Freitag
08:00 bis 20:00 Uhr
Samstag
09:00 bis 14:00 Uhr


Fitness:
Montag bis Freitag
08:00 bis 21:30 Uhr
Samstag
09:00 bis 14:00 Uhr
Sonntag (Winter)
09:00 bis 14:00


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Gesundheitsnachrichten

Wenn die Nerven verrücktspielen
Wenn die Nerven verrücktspielen

Sport hilft, Nebenwirkungen der Chemotherapie zu reduzieren

Köln (ots) - Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln untersuchen, wie Krebsbetroffene durch gezieltes Bewegungstraining aktiv auf ihr Wohlbefinden einwirken und der sogenannten Chemotherapie-induzierten peripheren Polyneuropathie (CIPN) vorbeugen können. Die CIPN ist eine der medizinisch bedeutsamsten therapiebegleitenden Nebenwirkungen. Sie führt zu Taubheitsgefühl, Gleichgewichtsstörungen und Schmerzen. Etwa die Hälfte aller Leukämie-, Lymphom-, Brust- und Darmkrebs-Patienten ist davon betroffen. Die Studie wird von der Deutschen Krebshilfe mit 369.000 Euro für drei Jahre gefördert.

Krebspatienten mit einer CIPN leiden unter sensorischen und motorischen Symptomen, wie tauben, kraftlosen Händen und Beinen, die Alltagstätigkeiten erschweren und zu einem Verlust der Autonomie führen. Diese Einschränkungen können so ausgeprägt sein, dass die Chemotherapie abgebrochen werden muss.

Derzeit gibt es noch kein effektives Konzept zur Prävention beziehungsweise Behandlung der CIPN. Jedoch scheint die Sporttherapie ein vielversprechender Ansatz zu sein. Diese Annahme unterstützen zumindest die Vorarbeiten der Forschergruppe um Dr. Fiona Streckmann, Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin von der Deutschen Sporthochschule Köln. "Unser Ziel ist es, durch gezieltes Training zu verhindern, dass sich eine CIPN entwickelt oder diese zumindest verzögert auftritt. Eine Steigerung der Lebensqualität und eine optimierte Krebstherapie wären die Folge", erklärt Streckmann.

Mit Sporttherapie zu mehr Lebensqualität

Die Studie von Streckmann umfasst 236 Patienten, die eine Chemotherapie erhalten. Die Probanden werden per Zufallsprinzip in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Bis auf eine Kontrollgruppe erhalten alle Studienteilnehmer zusätzlich zur konventionellen Therapie ein spezielles Bewegungstraining, das Muskeln und Sehnen stärkt. Dabei wird eine Teilnehmergruppe in ihren sensomotorischen Fähigkeiten trainiert: Sie üben sicheren Stand - zunächst auf festem Boden, der immer weicher wird, bis hin zu wackeligen Flächen, auf denen die Teilnehmer einbeinig stehen. Eine andere Gruppe bekommt ein spezielles Training, bei dem die Teilnehmer auf vibrierenden Platten stehen.

Um genau festzustellen, ob und wann sich eine CIPN entwickelt, werden engmaschige Messungen bei den Patienten durchgeführt - vor, während und nach der Chemotherapie. Die Kölner Forschergruppe erhofft sich neue und wichtige Erkenntnisse zum gesundheitsfördernden Effekt der Bewegungsinterventionen auf die chemo-induzierte Nervenschädigung. Ihre Therapieziele: Verhinderung einer CIPN und deren sensorischer Symptome, verringerte funktionelle Einschränkungen, eine verfeinerte Balance, Tiefensensibilität und ein verringertes Auftreten weiterer Nebenwirkungen bei Krebstherapien. "Wird dieser Effekt belegt, beeinflusst dies nicht nur die Lebensqualität der Patienten - zudem wäre es von höchster klinischer Relevanz, da es die Begleittherapie in der Onkologie verbessern würde", so Streckmann.

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Krebshilfe, Gerd Nettekoven, zur finanzierten Studie: "Innovative Forschungsprojekte zu fördern, die ein hohes Potenzial besitzen, deren Erkenntnisse schnell in den klinischen Alltag zu integrieren, ist ein Kernanliegen der Deutschen Krebshilfe."


Frauen häufiger in physiotherapeutischer Behandlung als Männer
Frauen häufiger in physiotherapeutischer Behandlung als Männer

Heilmittelbericht 2017

Berlin (ots) - Rund 4,5 Millionen AOK-Versicherte haben 2016 eine Physiotherapie erhalten. Dabei liegt die Behandlungsrate der Frauen deutlich über der der Männer: 21,4 Prozent der AOK-versicherten Frauen nutzten eine Physiotherapie, aber nur 13,4 Prozent der Männer, wie der aktuelle Heilmittelbericht 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt. "Frauen haben zwar objektiv eine höhere Lebenserwartung als Männer, sie schätzen ihren Gesundheitszustand aber subjektiv schlechter ein, gehen häufiger zum Arzt und nehmen auch Physiotherapien entsprechend öfter in Anspruch, und zwar über alle Altersgruppen hinweg", sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.

GKV-weit haben die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte im vergangenen Jahr 44 Millionen Verordnungen für Heilmitteltherapien ausgestellt, davon 15,8 Millionen an AOK-Versicherte. Von den 5,06 Millionen AOK-Versicherten, die 2016 eine Heilmitteltherapie verordnet bekamen, wurden gut 88 Prozent mit einer Physiotherapie behandelt. Das sind 17,5 Prozent der AOK-Versicherten. Sprachtherapie (6 Prozent), Ergotherapie (6,6 Prozent) oder podologische Behandlung (7,4 Prozent) konzentrieren sich sehr stark auf wenige Altersgruppen und haben damit einen geringeren Verbreitungsgrad, wenn alle Versicherten betrachtet werden.

Nicht ganz zwei Drittel der AOK-Heilmittelpatienten mit Physiotherapie waren weiblich (63 Prozent). In diesem Bereich zeigt sich der deutlichste Unterschied zwischen den Geschlechtern in der Gruppe der 50- bis 54-Jährigen: Während 28,6 Prozent der Frauen physiotherapeutisch versorgt wurden, waren es bei den Männern nur 17 Prozent.

"Für die zwischen den Geschlechtern unterschiedliche Inanspruchnahme von Heilmitteltherapien spielen unter anderem biologische Faktoren, unterschiedliche Gesundheitskonzepte und Unterschiede im Gesundheitsverhalten von Männern und Frauen eine Rolle. Aber auch psychosoziale Einflussfaktoren sowie geschlechtsspezifische Lebenslagen können mit dafür verantwortlich gemacht werden", so Helmut Schröder.

Die mit großem Abstand häufigste Diagnose bei einer physiotherapeutischen Verordnung waren 2016 unspezifische Rückenschmerzen. Bei fast jedem dritten physiotherapeutischen Patienten (31,5 Prozent) waren sie der Anlass für eine Behandlung. Dazu kommen weitere 7,8 Prozent der Physiotherapiepatienten mit der Diagnose "Sonstige Krankheiten der Wirbelsäule". Behandelt wird im Rahmen der Physiotherapie am häufigsten mit Krankengymnastik sowie Manueller Therapie.

Für den Heilmittelbericht 2017 hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) die über 37,4 Millionen Heilmittelrezepte analysiert, die im Jahr 2016 für die rund 71,4 Millionen GKV-Versicherten ausgestellt wurden.


Zahl der Knieprothesen steigt rasant nach Verbot der Arthroskopie bei Kniearthrose
Zahl der Knieprothesen steigt rasant nach Verbot der Arthroskopie bei Kniearthrose

Ärzte fordern medizinisch sinnvollste Gelenkbehandlung für alle Patienten

Berlin (ots) - Die Zahl der eingebauten Knieprothesen steigt in Deutschland derzeit rasant an. Nach einer lange rückläufigen Entwicklung werden nun jährlich wieder rund 10.000 Knieprothesen mehr implantiert. Der Grund: Seit einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von 2015 dürfen Ärzte die schonende Arthroskopie zur Behandlung einer chronischen Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) nur noch in Ausnahmefällen bei gesetzlich Versicherten anwenden. Mit dieser Methode konnten vorher viele Patienten durch Knorpelglättung, Gelenkschleimhaut- und Meniskusteilentfernung von ihren Schmerzen vorerst befreit werden. Jetzt bleibt dem Arzt oft keine andere Wahl mehr, als die letzte Option zu ziehen und eine Totalendoprothese (TEP) - ein künstliches Kniegelenk - zu implantieren. Auch wenn dies für den Patienten möglicherweise noch lange hinausgezögert werden könnte.

Dr. med. Ralf Müller-Rath, Vorsitzender des Berufsverbandes für Arthroskopie: "Vor dieser Entwicklung haben wir immer gewarnt. Im Ergebnis werden unsere Patienten nun vermehrt mit komplikationsträchtigen Eingriffen versorgt und die Gesundheitskosten steigen weiter. Es wurde in ein System kommunizierender Röhren eingegriffen. Die Patienten, die an einer Kniearthrose leiden und eine Behandlung wünschen, werden ja durch einen Beschluss nicht weniger! Besonders bitter: Es trifft vor allem gesetzlich versicherte Patienten."

In Deutschland leiden rund 17 Prozent der Männer und über 30 Prozent der Frauen im Laufe des Lebens unter einer Abnutzung des Kniegelenkes, die oft mit großen Schmerzen einhergeht. Im Anfangsstadium wird häufig mit Physiotherapien und Medikamenten behandelt. Reicht dies nicht mehr aus, waren bislang die Verfahren der Arthroskopie ein gutes Mittel, um die Beschwerden zumindest für eine Weile zu lindern. Bei der Gelenkspiegelung konnten in einer Sitzung nicht nur die Gegebenheiten im Knie genauestens analysiert sondern einige Schmerz-Verursacher auch sofort beseitigt werden. Erst wenn dies nicht mehr reichte, blieb die große Operation mit Komplett-Gelenkersatz.

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) wertete der BVASK die Zahlen des statistischen Bundesamtes über Krankenhausoperationen von 2011-2016 aus. 2011 wurde durch die gesetzlichen Kassen der Antrag auf Ausschluss der Arthroskopie bei Kniearthrose gestellt. Auffällig: Die Anzahl arthroskopischer Eingriffe im Kniegelenk bei Kniearthrose sank von 45.000 im Jahr 2011 auf 7.000 in 2016 ab. Eine Gegenbewegung verzeichnen die Knieprothesen. Auch diese waren zunächst rückläufig. Nach einer Plateauphase 2014 steigt die Anzahl der Knieprothesen nun wieder jährlich um knapp 10.000.

Prof. Helmut Lill, Präsident der AGA, bringt es auf den Punkt: "Das Verbot der Arthroskopie bei Gonarthrose hat dazu geführt, dass weniger Arthroskopien, dafür mehr Knieprothesen gemacht werden. Dadurch werden Prothesen früher eingesetzt, deren Haltbarkeit letztlich auch begrenzt ist. In einigen Jahren müssen wir auch deshalb - neben der demografischen Entwicklung - eine noch höhere Zahl an Prothesenwechseln erwarten."

Die Verbände bedauern, dass Warnungen der Fachleute vor einer solchen Entwicklung nicht ausreichend gehört werden und fordern ein Umdenken, damit das Leistungsspektrum in der Behandlung chronischer Beschwerden der Gelenke für gesetzlich Versicherte nicht weiter eingeschränkt wird.